Chimichurri ist eine köstliche Soße, die in südamerikanischen Ländern wie Argentinien und Uruguay zu gegrillten Fleischgerichten unverzichtbar ist. Chimichurri kann sogar als Marinade verwendet werden, traditionell wird sie jedoch über das Fleisch gegeben, wenn es gerade frisch aus dem Ofen oder vom Grill kommt.
Etymologie und Kulturgeschichte
Falls Sie neugierig auf die Bedeutung des Wortes „Chimichurri“ sind, kann ich Ihnen verraten, dass es vom baskischen Wort tximitxurri entliehen ist, was so viel bedeutet wie „Eine Mischung aus verschiedenen Dingen in zufälliger Reihenfolge“. Viele Basken wanderten nämlich im 19. Jahrhundert nach Argentinien und Uruguay aus. Darunter befanden sich beispielsweise auch die Vorfahren unserer Königin Máxima Zorreguieta. Diese Auswanderungswelle hatte verschiedene Ursachen, darunter Wirtschaftskrisen, sozialen Druck, politische Instabilität und aktiv organisierte Anwerbung, während Argentinien gleichzeitig die Einwanderung förderte und Arbeit garantierte. Diese Kombination machte Argentinien zu einem (erhofften) Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Geschmacksprofil
Am meisten erinnert Chimichurri jedoch an das italienische Pesto. Wie immer bei dieser Art von Soßen gibt es kein definitives Rezept, da jede Familie Chimichurri auf ihre eigene Art zubereitet. Die verwendeten Kräuter sorgen für einen frischen, sauren, würzigen und leicht scharfen Geschmack, der den reichen Geschmack von Rindfleisch perfekt durchbricht.
Zutaten
- 2 bis 3 Chilischoten nach Wahl
- 10 Knoblauchzehen
- 2 Handvoll Petersilie
- 1 Handvoll Koriander
- 4 Teelöffel Oregano
- 2 rote Zwiebeln
- Natives Olivenöl extra
- Salz
Zubereitung
Alle Zutaten fein schneiden und so viel natives Olivenöl extra hinzufügen, dass eine geschmeidige Soße entsteht. Nach Geschmack eventuell Salz hinzufügen.
Hinweis
Die Textur von Chimichurri entsteht durch die grob gehackten Zutaten und wird niemals püriert. Das ist essenziell für den Geschmack und das Mundgefühl.











